Inn-Sing Village

Backstage                                 vom Casting                               Probeneinblicke                            das Bühnenbild entsteht

  


Begeisterter Applaus für „InnSing Village“ –  erfolgreiches NMS-Musicalprojekt

Nach monatelanger intensiver Vorbereitungsarbeit lud am vergangenen Freitag das Musicalteam der NMS Inzing unter der Leitung von Christian Zoller zur Premiere des Musicals „InnSing Village – das Dorf am Dogvalley See“. Über 1500 begeisterte Zuschauer erlebten an vier Aufführungstagen in insgesamt sieben Vorstellungen, dass Schule auch ganz viel Spaß machen kann und dass sich Durchhalten und „ins Zeug legen“ lohnt und dass es ein unbeschreibliches Gefühl ist, so viele Menschen zu erfreuen und zu begeistern.

Die Aufregung war den über 70 beteiligten Schülerinnen und Schülern kaum anzumerken, als sich am vergangenen Freitagabend der Veranstaltungssaal in Inzing langsam mit dem Premierenpublikum füllte. Eltern und Großeltern, Geschwister und Freunde und natürlich zahlreiche Ehrengäste fieberten wohl ebenso gespannt der Uraufführung des Musicals „InnSing Village – das Dorf am Dogvalley See“ entgegen.

Dieses ursprünglich von Christoh Matl geschriebene Stück war bereits im Oktober von der Regisseurin und Schauspielerin Christine Stallbaumer gemeinsam mit Birgit Unterberger auf lokale Besonderheiten rund um Inzing umgetextet worden. Der Hundstalsee wird zum „Dogvalley See“, aus Innsbruck wird „Innsbridge City“, der „Snowbelltree in Hof-City“ ist der Schneeballbaum und das Weiße Gold ist in den Dörfern an der Salzstraße ohnehin ein Begriff.

Die ersten Takte der von Christian Zoller ins Leben gerufenen 15-köpfigen Band erklangen im Wildwestsound: Klavier und Querflöte, Trompete und Tuba, Oboe und Violine, Gitarre und E-Bass, Percussion, Schlagzeug und Steirische versetzten die Zuschauer schon nach wenigen Augenblicken in turbulente Westernszenen.

Chor und Solisten überzeugten unter der Leitung von Musiklehrerin Maria Schöpfer-Schiestl mit Schwung und Witz, aber auch mit unglaublichem schauspielerischem Können und gesanglichem Talent über 80 Minuten lang die Besucher. Mit viel Charme führten Vera und Patrick als Erzähler durch das Stück. Über 30 Schülerinnen und Schüler verzauberten als besorgte Dorffrauen und liebenswerte Farmersfrauen, heldenhafte Cowboys und verträumte Indianer, beschwingte Tänzerinnen und Saloondamen in fünf verschiedenen Kulissen.

Unter der Anleitung von Werklehrerin Christine Arnold waren die raffiniert gestalteten Bühnenbilder in aufwändiger Arbeit mit ihrer Klasse vorbereitet worden und bühnentauglich eingesetzt. Die Kostüme waren von eifrigen Werklehrerinnen genäht und in Zusammenarbeit mit den Eltern zusammengestellt worden. Durch ausgeklügelte Licht-und Tontechnik wurde schließlich das Musical-Schulprojekt zu einem unvergesslichen Gesamtwerk.

Neben der Premiere am 30. Juni fanden am Samstag noch zwei weitere ausverkaufte Vorstellungen statt. Am Montag und Dienstag gab es jeweils zwei Vormittagsvorstellungen, zu denen über 750 Schülerinnen aus den Volksschulen Inzing, Hatting, Polling, Zirl und Kettenbrücke sowie den Neuen Mittelschulen Volders, Absam, Zirl, Telfs, Wilten und der PTS Telfs zu Gast waren. Höhepunkt allerdings war dann die letzte Vorstellung am Dienstag, denn 30 Bewohner des Vinzenz-Gasser-Heims in Inzing waren zur Aufführung eingeladen und wohnten mit großer Freude und Begeisterung dem Musical bei.

Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren und der hervorragenden Zusammenarbeit von Eltern, Direktorin Myriam Pickelmann, vielen Lehrern und natürlich den SchülerInnen konnte dieses aufwändige Musical höchst professionell aufgeführt werden und das Bemühen und der monatelange Einsatz aller Beteiligten wurde durch begeisterten Applaus belohnt.                                                                                                                                                  

Christine Permann